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Propolis wird von speziellen Bienen eingesammelt und
zubereitet. Diese Bienen widmen sich ausschließlich der Propolis-Gewinnung.
Die Propolis-Bienen verlassen zwischen 10 Uhr und 16 Uhr den
Bienenstock, wenn es draußen warm genug ist, um Harze geschmeidig zu machen.
In erster Linie besteht Propolis aus dem Harz verschiedener
Bäume, von denen es vorwiegend im Frühjahr und Frühsommer abgesammelt wird.
Die Knospen und Zweigen der folgenden Bäume dienen als
Propolis-Lieferanten:
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Pappel
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Weide
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Birke
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Erle
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Esskastanie
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Kiefer
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Fichte
Außerdem noch:
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einige Kräuter
Vor allem die Knospen der Pappeln werden zur
Propolis-Gewinnung verwendet. Wenn die Pappeln im Frühjahr ihre Knospen
austreiben, kann man fühlen und riechen, wie harzig diese Knospen sind. Sie
riechen ganz ähnlich wie Propolis. Man kann auch Pappel-Knospen direkt für Heilzwecke
verwenden, doch Propolis ist noch gehaltvoller und wirkt intensiver, weil es
mit Drüsensekret der Bienen angereichert wird.
Die Bienen setzen sich an die Baumknospen und entreißen der
Knospe mit all ihrer Kraft kleine Harzbröckchen. Diese Harzkrümel werden dann
zum Bienenstock gebracht und dort zu Abdichten und Heilen verwendet.
Ein Teil des Propolis entsteht möglicherweise auch als
Nebenprodukt der Pollenverdauung.
Die Hülle der Pollen besteht zum Teil aus Harzen und
Balsamen. Wenn die Pollenkörner zur Ernährung der Larven geöffnet werden,
bleibt die harzhaltige Hülle als Rest zurück. Aus dieser Hülle werden
schließlich Propolis-Tröpfchen gewonnen, die durch Verdauungsfermente der
Bienen zum eigentlichen Propolis umgewandelt werden.
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